Nachgefragt

Nachgefragt

Thomas Fischer, Bauführer Gussasphalt bei der Walo Bertschinger AG in Ebikon, erzählt aus seinem Berufsalltag.


Sind Sie eher der «Mann fürs Grobe», sprich, findet man Sie nur bei Grossprojekten wie diesem? 

Nein, meine Baustellen sind sehr verschieden. Das Spektrum reicht von kleineren Sanierungsarbeiten bis hin zu Grossbaustellen wie dieser hier in Basel. Zudem sind meine Baustellen nicht unbedingt immer draussen. Diese vielseitigen Einsatzgebiete machen meinen Job sehr abwechslungsreich. 

Was ist für Sie persönlich die grösste Herausforderung auf der Osttangenten-Baustelle? 

Die engen Platzverhältnisse erschweren die Logistik. Deshalb muss man sich jede Fahrt gut überlegen. Eine weitere Herausforderung sind die vielen Arbeitsetappen infolge einer in die Mitte der Fahrbahn versetzten Entwässerungsrinne. Und natürlich ist das Wetter immer eine Komponente, auf die wir aber leider keinen Einfluss haben. 

Wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus und wie wird man Gussasphalt-Spezialist? 

Ich habe eine vierjährige Ausbildung zum Hochbauzeichner und im Anschluss die zweijährige Zusatzlehre als Maurer absolviert. Dann war ich über 15 Jahre lang als Bauführer tätig und seit fünf Jahren bin ich nun als Bauführer Gussasphalt bei der Walo Bertschinger AG. Um Gussasphaltspezialist zu werden ist mit der Ausbildung zum Polybauer, Fachrichtung Abdichtung, sicher ein guter Grundstein gelegt. Im Anschluss kann man natürlich noch die Vorarbeiter- und Polierausbildung anhängen.

Text: B. Magazin